NLP
Neurolinguistisches Programmieren (NLP) beinhaltet eine Methode, die darauf beruht, dass man exzellentes Tun anderer nachbildet und lehrbar macht. NLP beinhaltet auch spezifische Techniken und Verfahrensweisen zur Veränderung subjektiven Erlebens. Ziel ist die Verbesserung des Handlungsfelds der Klienten. NLP macht die menschliche Kommunikation zum Handlungsfeld des Coachs, Trainers oder Therapeuten. NLP kann man als eine stetige Weiterentwicklung kommunikativ ausgerichteter Methodensammlungen ansehen. Anhänger des NLP betonen die Wichtigkeit von konstruktivistischen Vorgehensweisen bei der Weiterentwicklung der Kommunikation einschließlich einer lösungsorientierten Herangehensweise. NLP beansprucht allerdings nicht, eine wissenschaftliche Begründung von therapeutischem Handeln liefern zu können.
NLP galt lange Zeit als ein Durchbruch in der Therapie und dem therapeutischen Training. Werbung für Ausbildungs-Workshops, Videos und Büchern boomten, die Fachzeitschriften berichteten sehr eifrig. Doch eine Zertifizierung oder Qualitätskontrolle fand nur in Ansätzen statt und wird auch heute noch von vielen NLP-Praktikern abgelehnt, da angeblich das kommunikative Handlungsfeld hierdurch negativ beeinflusst würde. Ergänzend führten kontrollierten Studien zu einem schlechtes Licht auf die Praxis der NLP, denn die Förderung der Intervention war alles andere als produktiv nachvollziehbar. NLP sei keine Wissenschaft, sondern eine Pseudowissenschaft, meinten manche wissenschaftlich arbeitenden Psychologen. Der Name sei ein Vorwand, um eine legitime Disziplin analog zur Neurologie, Neurolinguistik oder Psychologie vorzutäuschen.
Die Praktiker des NLP halten dem entgegen, dass sie davon überzeugt sind, dass ihren Klienten geholfen werde.